
Was geschieht, wenn zeitgenössischer Tanz aus Perspektiven betrachtet wird, die im klassischen Diskurs selten Raum erhalten?
Im Rahmen des Steps-Programms sichteten die Schauspieler:innen von Theater HORA sämtliche Produktionen des aktuellen Festivals. Ihre Beobachtungen, Gedanken und Empfehlungen bilden den Kern dieses Projekts. In zwölf kurzen Videoarbeiten sprechen sie über das, was sie gesehen, gespürt und erinnert haben.
Es geht nicht um Bewertung im herkömmlichen Sinn, sondern um Wahrnehmung: um Rhythmus, Präsenz, Wiederholung, Irritation und Freude. Um das, was bleibt.
Die begleitenden Bildstills und ausgewählten Zitate verdichten diese Eindrücke zu fragmentarischen Momenten — als Einladung, genauer hinzuschauen und zuzuhören.
Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit Steps Festival und Theater HORA und markiert bereits die zweite gemeinsame Edition. Es versteht sich als Beitrag zu einem erweiterten Blick auf Kunst: offen, vielstimmig und jenseits normativer Expertisen.
Konzept: Matthias Kappeler
Edit: Matthias Kappeler, Tilo Gundelach
Assistenz: Matej Tadić



