Jadwiga Maziarska – Assembly

Ein filmischer Einblick in den Aufbau der Ausstellung im Muzeum Susch

Dieser Teaser fängt die ruhige Intensität eines Ausstellungsaufbaus ein – eine Choreografie aus Gesten, Texturen und Ideen, die ihren Platz finden. Während der Installation von Jadwiga Maziarskas Retrospektive im Muzeum Susch gefilmt, bewegt sich das Video zwischen Detail und Atmosphäre: Kisten werden geöffnet, Materialien bearbeitet, Werke platziert und Wände gestrichen. Jeder Moment verweist auf die körperliche Arbeit und kuratorische Sorgfalt hinter der Ausstellung, aber auch auf Maziarskas eigenen Prozess des Schichtens, Komponierens und Zusammenfügens.
Fragmente ihrer Biografie und ihres Archivs hallen durch den Raum: Stoff, Draht, Faden, Korn. Die Kamera erfasst Gesten statt Erklärungen. Der Rhythmus ist zügig, aber aufmerksam, und folgt einem Raum, der sich in etwas Neues verwandelt.

Keine Zusammenfassung, sondern ein Eindruck. Keine Aussage, sondern eine Einladung einzutreten.

Ausstellungsdokumentation

Dieses Video führt filmisch durch Jadwiga Maziarskas Retrospektive im Muzeum Susch – die erste umfassende Präsentation ihres Werks ausserhalb Polens. Gedreht in den atmosphärischen Räumen des Museums, zeichnet der Film die Entwicklung von Maziarskas künstlerischer Sprache in Malerei, Collage, Textil und skulpturaler Assemblage nach. Fragmente aus dem Archiv, medizinische Diagramme, Faden, Wachs und Sand werden Teil eines visuellen Vokabulars, das sich jeder eindeutigen Einordnung entzieht und im ruhigen, taktilen Rhythmus des Schnitts nachhallt. Statt einer strengen Chronologie verwebt der Film Biografie, historischen Kontext und materielle Details zu einer vielschichtigen Erzählung. Das in enger Zusammenarbeit mit dem kuratorischen Team entwickelte Voice-over führt durch zentrale Ideen und Wendepunkte im Leben der Künstlerin – von ihrem Studium der Rechtswissenschaft und Psychoanalyse bis zu ihren Nachkriegsexperimenten mit Abstraktion und Material.

Die Kamera bewegt sich langsam und verweilt. Sie erklärt die Werke nicht, sondern hört ihnen zu. Darin spiegelt der Film Maziarskas eigenen Prozess: zusammenfügen, neu ordnen und offenbleiben für das, was Bilder werden können.

Projektübersicht

Kunde
Muzeum Susch
Jahr
2026
Ort
Muzeum Susch, Susch
Leistungen
Filmproduktion, Kamera, Schnitt
Formate
Ausstellungsteaser, Ausstellungsdokumentation
Partner & Mitwirkende
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